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Woran können Sie merken, ob Sie an den Folgen
traumatischer Erfahrungen leiden?

Die meisten KlientInnen, die zu mir kommen, wissen nicht, ob sie an den Folgen einer traumatischen Erfahrung leiden oder nicht. Was sie spüren ist, dass ihre Lebensqualität eingeschränkt ist, dass mit ihnen „etwas nicht stimmt“. In der Regel umschreiben sie ihre Erfahrungen so:

  • "Vor allem in Kontakt mit anderen Menschen beginne ich oft zu schwitzen, dann merke ich, dass ich Angst habe. Eine größere Ansammlung von Menschen kann ich schon gar nicht ertragen!"
  • "Ich bin sehr schreckhaft und nervös, jedes unvorhergesehene Ereignis kann mich plötzlich auf Hundertachtzig bringen, mein Herz rast, meine Hände werden kalt, ich werde ganz steif und es dauert einen Moment, bis ich wieder zu mir zurück finde."
  • "Mein häufigstes Gefühl ist Ärger über… ja über was eigentlich? – über alles! Jede Begegnung, alles was ich mir vornehme, kann im Ärger oder gar Zorn enden, am Schlimmsten ist es, wenn ich mit meinen liebsten Menschen zusammen bin. Schon so oft habe ich versucht, mich zusammen zu nehmen, bin aufgestanden und weggelaufen… Aber das alles nützt nicht wirklich etwas, am Schluss fühle ich mich elend: schon wieder ist eine schöne Situation kaputt gegangen, ich schäme mich und falle in tiefste Einsamkeit."
  • "Wenn meine Kinder oder andere Familienangehörigen außer Haus sind, bin ich immer in innerer Alarmstimmung. Wenn sie sich nicht regelmäßig melden, habe ich Panik, es wäre ihnen etwas zugestoßen."

Menschen, die zu mir kommen suchen Hilfe,

WEIL

  • Sie körperliche Symptome haben, die von den ÄrztInnen als „nicht krank“ eingestuft werden oder für die medizinisch keine Ursache gefunden werden: Magenbrennen, Verdauungsprobleme, chronische Beschwerden im Halsbereich
    (Stimme, Schilddrüse…), gynäkologische Probleme, ausgedehnte rheumatische Schmerzen (Fibromyalgie), Essstörungen u.a.;
  • Sie Schlafstörungen haben;
  • Sie sich nicht spüren können, und sie das Gefühl haben, dass sie sich in einem Traumland oder in einer Parallelwelt befinden;
  • Ihnen körperliche Berührung, körperliche Nähe und Sexualität keine Freude macht, sondern sie eher in Bedrängnis bringt;
  • Sie sich immer wieder entschuldigen dass sie überhaupt am Leben sind, sich am liebsten in Luft auflösen würden;
  • Sie Panik haben, sich medizinisch invasiven Behandlungen, wie Operationen oder Zahnbehandlungen, auszusetzen;
  • Sie bei der Geburt ihres Kindes Komplikationen hatten und sich davon nur mühsam erholen.
  • Sie in den Wechseljahren sind und mit ihrem Gefühlshaushalt nicht mehr klar kommen: "Plötzlich spielen meine Gefühle verrückt und lassen sich nicht mehr kontrollieren. Albträume plagen mich und vage Ängstlichkeiten, die ich bereits als Jugendliche hatte, kommen wieder und machen mich verrückt."
  • Sie die letzten Jahre nur an die finanzielle Absicherung ihrer Familie gedacht haben, dabei erfolgreich im Beruf waren, und jetzt wo die Kinder aus dem Haus sind, sich selber innerlich leer fühlen und den ständig wachsenden Druck am Arbeitsplatz nicht mehr wegstecken können. Sie sind müde, ziehen sich am liebsten zurück und spielen z.B. stundenlang am Computer (Erschöpfung, Burn out).

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